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Etoro Home DE Mockup

eToro Highlights

  • Solider Broker für Anfänger und Fortgeschrittene
  • 14 Kontowährungen möglich
  • Demokonto steht automatisch zur Verfügung
  • Hauseigenes Bonusprogramm
  • Konditionen selten die besten
Erfahrungen
Zum Broker

4,1 / 5

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Hinter kaum einem Broker stehen so viele finanzstarke FinTech Investoren wie hinter eToro. Der Broker ist seit mittlerweile 15 Jahren am Markt aktiv und hat seine Plattform ständig weiterentwickelt. Das Resultat: Ein integriertes Investmentuniversum mit Basiswerten aus allen Anlageklassen, zugänglich über eine simple Suchmaske. Wir haben für diesen eToro Test ein Konto bei dem Broker eröffnet und uns Plattform, Konditionen und Ausführungsbedingungen sehr genau angesehen. Millionen Anleger haben mit eToro Erfahrungen im Handel gesammelt. Lohnt es sich auch für Sie?

Der Alleskönner für Einsteiger und Fortgeschrittene: eToro im Portrait

eToro will ein Broker sein, der alles kann. Es gibt CFDs auf Basiswerte aus allen Anlageklassen. Ebenso ist es jedoch möglich, echte Aktien, ETFs und Kryptowährungen zu handeln. Trader können mit einem Klick selbst festlegen, ob ein Investment gehebelt werden soll oder nicht.

Wertpapiere, Differenzkontrakte und Kryptowährungen sind vollständig in einer Plattform integriert. Ebenso integriert ist Social Trading: Investmentideen anderer lassen sich mit einem Klick auf das eigene Konto kopieren.

eToro wurde 2007 als RetailFX von den Brüdern Yoni Assia und Ronen Assia zusammen mit David Ring gegründet. Schon von Beginn an verstand sich der Broker als Plattform, die den Handel an den Finanzmärkten niedrigschwellig und auch für Anleger ohne langjährige Erfahrung ermöglichen wollte.

Heute ist das Unternehmen eigenen Angaben zufolge in mehr als 140 Ländern tätig und zählt knapp 25 Millionen Kunden. Es gibt Niederlassungen in Limassol (Zypern), Tel Aviv, London, Sydney, den USA, Hongkong und China.

Online-Broker eToro
Bank 
Gründung  2007
Adresse 19 Diagorou Str., CY-1097 Nicosia (Zypern)
Regulierung und Aufsicht Zypriotische Finanzaufsichtsbehörde CySEC (Lizenznummer 109/10),Weitere Lizenzen in Großbritannien durch die FCA, in Australien durch die ASIC und auf den Seychellen.
Einlagensicherung Bis zu 20.000 Euro
Service Kontakt zum Broker geht nur über ein Support-Ticket.
Handelsoptionen Aktien, Devisen, Krypto, Indices, Rohstoffe, ETFs

Lizenzen und Einlagensicherung: Ist eToro seriös?

Ebenso gibt es mehrere Tochtergesellschaften. Für Kunden aus Deutschland ist die eToro (Europe) Limited relevant. Hier werden die Konten deutscher Kunden geführt. Die Gesellschaft verfügt über eine Lizenz der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySEC (Lizenznummer 109/10). Weitere Lizenzen bestehen in Großbritannien durch die FCA, in Australien durch die ASIC und auf den Seychellen.

eToro hat sich in mehreren Finanzierungsrunden Kapital beschafft. Hinter dem Broker stehen zahlreiche namhafte Investoren, darunter CommerzVentures, SBI Holdings, Korea Investment Partners und Ping An Insurance. Dieser finanzstarke und technologieaffine Hintergrund ist für uns ein Pluspunkt bei der eToro Bewertung.

Anfänglich war eToro ein reiner FX Broker. 2013 wurden auch Aktien CFDs eingeführt. 2014 folgte die Aufnahme von Bitcoin ins Sortiment, 2017 folgten neun weitere Kryptowährungen. Social Trading gibt es bereits seit 2010 – damals über die Plattform EToro Open Book. Copy Portfolios gibt es seit 2017.
Ist eToro sicher? Durch den Sitz und die Regulierung in Zypern gelten auch die zypriotischen Anlegerentschädigungsregeln. Diese sehen Entschädigungen bis maximal 20.000 EUR pro Kunde vor. Diese Entschädigung gilt für Forderungen aus offenen CFD Geschäften.

Wer bei eToro ETF, Aktien und echte Kryptowährungen kauft, muss sich ohnehin nicht sorgen. Diese Wertpapiere befinden sich im Fall einer Insolvenz im Besitz des Kunden und fließen nicht in die Insolvenzmasse.

Dasselbe sollte für Kundengelder gelten, die der Broker auf segregierten Kundenkonten bei verschiedenen Banken verwahrt. Sofern diese nicht in offenen Geschäften gebunden sind, dürfen auch diese Gelder bei einer Insolvenz nicht ein Gläubiger ausgezahlt werden.

Bei unserer Kontoeröffnung wurde uns für Einzahlungen mittels Überweisung ein Konto bei der Deutschen Bank genannt. Diese unterliegt der deutschen Einlagensicherung. Der Broker kann Kundengelder jedoch auch bei anderen Banken zum Beispiel in Zypern verwahren.

Achtung: Die Einlagensicherung bezieht sich ausschließlich auf regulierte Produkte. Trades in echten Kryptowährungen sind nicht abgedeckt. Trades in CFDs auf Kryptowährungen fallen dagegen unter die Absicherung. Die Regelung geht auf die Regulierung zurück und bedeutet nicht, dass Anlegern bei eToro Nachteile entstehen, die es andernorts nicht gäbe.

Das Handelsangebot: Was gibt es?

Der Basiswertekatalog von eToro wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Aktuell umfasst das Handelsangebot diese Märkte:

  • 2736 Aktien
  • 49 FX Devisenpaare
  • 62 Kryptowährungen
  • 13 Indices
  •  32 Rohstoffe
  • 264 ETFs

Für die meisten Märkte gibt es bei eToro CFD und den tatsächlichen Basiswert – also z.B. eine echte Aktie oder einen echten Bitcoin. CFDs werden üblicherweise für den Handel mit Hebel verwendet. Wer ohne Hebel handelt, handelt dagegen den zugrundliegenden Basiswert. Shortpositionen werden durch CFDs abgebildet.

Wer sich für den Handel mit Hebel entscheidet, geht ein größeres Risiko ein. Der Broker bietet verschiedene Hebel bis zum regulatorisch maximal zulässigen Leverage. Für Privatanleger gibt es bei eToro keine Nachschusspflicht.

Zum Angebot gehören auch Smartportfolios. Dabei handelt es sich um Portfolios, die bestimmtes Thema abbilden – etwa Versorgeraktien. In den Portfolios befinden sich die echten  Aktien oder CFDs auf Aktien. Die Portfolios sind nicht mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) oder Hedgefonds zu verwechseln.

Im Bereich der Kryptowährungen gehört auch Staking zum Angebot. Dabei verdienen Besitzer von Kryptowährungen für das Halten ihrer Bestände Belohnungen. eToro führt den Staking Prozess im Auftrag seiner Kunden aus.

Relevant ist Staking bei verschiedenen bekannten Kryptowährungen wie z.B. Cardano, TRON oder Ethereum. Wer eToro mit dem Staking beauftragt, gibt einen Teil der Belohnungen an dem Broker ab – je nach Status im eToro Bonusprogramm bis zu 25 %.

Wer Kryptowährungen auf der Plattform handelt, kann diese jederzeit in eine hauseigene Wallet übertragen.

eToro Gebühren, Spreads und Finanzierungskosten: Wie verdient der Broker sein Geld?

Welche eToro Gebühren fallen im Handel an? Dies hängt von der gehandelten Anlageklasse ab.

Gebühren für Aktien und ETFs

Im Handel mit Aktien und börsengehandelten Indexfonds (ETFs) verzichtet der Broker auf eine explizite Provision. Die Kosten bestehen somit ausschließlich in den Spreads. Die Spreads können aus einem Marktspread und einem Brokerspread bestehen. D. h., dass eToro Kosten auf die börslichen Spreads aufschlägt.

Für die Spreads haben wir einige Stichproben entnommen. Dazu haben wir in zwei Konten an zwei Bildschirmen gleichzeitig denselben Basiswert aufgerufen und das Ordertickets geöffnet – einmal für eine Kauforder und einmal für eine Verkaufsorder. In den beiden Ordertickets werden unterschiedliche Preise (einmal Bid und einmal Ask) angezeigt, die Differenz entspricht dem Spread. Die Ergebnisse unserer Stichprobe:

  • Twitter: 0,06 USD
  • Nasdaq 100: 2,8 Punkte
  • Gold: 0,40 USD
  • EUR/USD: 0,60 Pips
  • DAX: 2,0 Punkte
  • Deutsche Bank: 0,02 EUR
  • Tesla: 1,05 USD

Gebühren für Kryptowährungen

Die eToro Gebühren im Krypto Handel setzen sich aus den Spreads sowie einer zusätzlichen Gebühr zusammen. Die Gebühr beträgt ein Prozent des Handelsvolumens bei Kauf und Verkauf. Beim Kauf wird die Gebühr für Kauf und Verkauf zusammen belastet und in den Einstandspreis eingerechnet. Beim Verkauf wird die Verkaufsgebühr noch einmal auf den dann gültigen Preis angepasst.

Wenn Sie mit der eToro Wallet Erfahrungen machen und dorthin Kryptowährungen übertragen, fallen dafür Gebühren in Höhe von 0,5 % an. Dabei gilt typischerweise eine Mindestgebühr in Höhe von umgerechnet 1,0 USD und eine Höchstgebühr in Höhe von umgerechnet 50 USD. Die Blockchain Gebühr fällt zusätzlich an.

Gebühren im Handel mit CFDs

Wenn Sie bei eToro CFD handeln, setzen sich die Gesamtkosten aus Spreads- und Finanzierungskosten zusammen. CFDs handeln Anleger bei Shortpositionen sowie bei gehebelten Longpositionen in Aktien und ETFs. FX-Währungspaare und Indizes sowie Rohstoffe werden immer als CFD gehandelt – auch dann, wenn kein Hebel zum Einsatz kommt.

Die Gebühren für Krypto CFDs entsprechen den regulären eToro Gebühren für Krypto. D. h., dass der Broker die Gebühr in Höhe von 1 % für Kauf und Verkauf auf den Spread seiner eigenen Börse aufschlägt.

Die Finanzierungskosten gibt eToro in US-Dollar pro Rollover Termin an. Wer eine Position im Umfang von 1,0 Bitcoin hält, zahlt pro Nacht beispielsweise 15,81 USD.

Für CFDs auf FX Paare fallen Spreads an. eToro gibt Minimum Spreads an. Bei den meisten FX Majors bewegen sich diese im Bereich von 1-2 Pips. In unseren Stichproben lagen die Spreads im Handel nahe an den angegebenen Minimum Spreads. Hier ist der Broker im Wesentlichen wettbewerbsfähig.

Ein Blick auf die Finanzierungskosten: Pro Nacht fallen für eine Longpositionen im EUR/USD 0,6 Pips an. Die Höhe der Finanzierungskosten unterscheidet sich erheblich zwischen verschiedenen Währungspaaren.

Die Spreads bei CFDs auf Rohstoffe fallen zum Teil höher aus als bei der Konkurrenz, etwa mit 0,05 USD bei Rohöl und 0,45 USD bei Gold. Die Finanzierungskosten bei Gold betragen Fall einer Longpositionen 0,135 USD pro Nacht und Feinunze.

Auch im Handel mit Index CFDs bewegt sich eToro im Hinblick auf die Spreads eher im durchschnittlichen Bereich. So sind im DAX 2,0 Punkte, im FTSE100 1,5 Punkte, im Dow Jones 6,0 Punkte und im S&P 500 0,75 Punkte Spread üblich.

Für CFDs auf Aktien und ETFs – relevant bei Shortpositionen und gehebelten Käufen – fällt eine Provision in Höhe von 0,09 % des (gehebelten) Auftragswertes an. Den Spread der eToro Plattform zahlen Sie zusätzlich.

Fazit zu Gebühren und Kosten bei eToro

Die Konditionen im Handel sind für uns ein neutraler Punkt im eToro Test. Es gibt Broker mit besseren Konditionen, aber auch sehr viel teurere Anbieter.

Für die meisten Trader und Anleger sind die eToro Gebühren vertretbar.

eToro ist Market Maker

Wer zum ersten Mal mit einem außerbörslichen Broker wie eToro Erfahrung macht, sollte einen Blick in die Richtlinie zur Orderausführung werfen. Diese steht erfreulicherweise auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

eToro agiert im Handel im Wesentlichen als Market Maker. Der Broker teilt in der Richtlinie zur Orderausführung explizit mit, dass Orders der Kunden mit denen anderer Kunden sowie Orders von eToro zusammengefasst oder geteilt werden können.

Es gibt keine Priorisierung des bestmöglichen Preises – stattdessen fließen in die Ausführungspolitik auch Ausführungsgeschwindigkeit und Abschlusswahrscheinlichkeit mit ein.

Mit anderen Worten: Der Broker hält sich für die Ausführung von Trades alle Optionen offen. Ausdrücklich räumt sich der Broker die Möglichkeit ein, selbst als Gegenpartei aufzutreten.

eToro kann Positionen der Kunden absichern, muss dies jedoch nicht. Es somit möglich, dass der Broker selbst Nettopositionen am Markt hält.

Der Broker räumt sich die Möglichkeit ein, Rückvergütungen für Kundenorders von Dritten zu erhalten – etwa von Börsen, an die Orders in Aktien oder Kryptowährungen weitergeleitet werden.

Im Handel mit Kryptowährungen stammen die Kurse von dem verbundenen Handelsplatz eToroX, der sich letztlich im Einflussbereich der eToro Europe Limited befindet.

Ablauf der Kontoeröffnung: Unsere eToro Erfahrung

Die Kontoeröffnung startet mit der Angabe einer E-Mail-Adresse und der Wahl eines Passworts. Nach einem Klick auf einen Link in einer Bestätigungsmail ist das Konto bereits initial eröffnet – inklusive Demokonto. Das Demokonto steht zeitlich unbegrenzt zur Verfügung.

Die gesetzlich vorgeschriebene Legitimation sowie die KYC-Fragen (Know Your Customer) können auf Wunsch nach und nach absolviert werden. Zur Verifikation werden Ausweisdokumente und Adressnachweise (z.B. Stromrechnung) hochgeladen. Oben links im Dashboard ist zu sehen, wie weit die Kontoverifikation bereits fortgeschritten ist.

Zeigt den Fortschritt bei der eToro Einrichtung

Quelle: Screenshot eToro

Die KYC-Fragen beziehen sich auf die Handelserfahrung. So fragt eToro Aktien Erfahrungen sowie Erfahrungen im Handel mit Kryptowährungen, Optionen, CFDs etc. ab. Wie durch die Regulierung vorgeschrieben gibt es auch eine Wissensfrage. Diese sollte sich mit grundlegendem Börsen- und Handelswissen allerdings leicht beantworten lassen.

Darstellung der Auswahl der Anlageklassen bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Gefragt wird auch nach den geplanten Anlageklassen sowie dem geplanten (zeitlichen) Anlagehorizont. Außerdem werden neue Kunden nach ihrer Risikopräferenz gefragt. Dabei werden verschiedene Gewinn- und Verlustszenarien gegenübergestellt. Anleger können zwischen riskanten und sicherheitsorientiertem Szenarien wählen.

Darstellung der Auswahl der Risikopräferenz bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Des Weiteren wird ebenfalls nach dem beruflichen Status sowie der Einkommens- und Vermögenssituation gefragt. Auch hier können Anleger ohne Nachweispflicht die zutreffenden Kategorien auswählen.

Einzahlungen und Auszahlungen

Einzahlungen sind auch vor Abschluss der Verifikation möglich – allerdings nur bis maximal 2.000 EUR. eToro stellt eine Reihe von Einzahlungsmöglichkeiten Verfügung.

Dazu gehören Kreditkarten, Banküberweisung, Zahlungsauslösedienste (Sofort und Trustly), PayPal, Skrill und Neteller. Einzahlungen via Skrill und Neteller sind nicht bei der ersten Einzahlung möglich. Uns wurden für die Ersteinzahlung die Währungen USD, EUR, GBP und AUD angeboten.

Grundsätzlich sind jedoch 14 Währungen möglich (EUR, GBP, AUD, RMB, THB, IDR, MYR, VND, PHP, SEK, DKK, NOK, PLN, CZK.)

Darstellung der Auswahl der Währungen bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Für Einzahlungen in US-Dollar fallen bei eToro keine Gebühren an – eigenen Angaben zufolge, da die gesamte Plattform in USD operiert. Für die Konvertierung von anderen Währungen in USD kann allerdings eine Wechselgebühr anfallen.

Die Gebühren gibt der Broker in Pips an. Wer in Euro mittels Banküberweisung einzahlt, nimmt eine Konvertierungsgebühr in Höhe von 50 Pips in Kauf. Um diesen Betrag wird der Wechselkurs zulasten der Einzahlung verschlechtert. Je nach Zahlungsmethode können bis zu 150 Pips anfallen. Für bestimmte Teilnehmer am Bonusprogramm gibt es Rabatte auf diese eToro Gebühren.

Auszahlungen sind ab einem Auszahlungsbetrag von 30 USD möglich. eToro erhebt dabei eine Gebühr in Höhe von 5 USD.

Achtung: Es gibt eine Inaktivitätsgebühr. Nach zwölf Monaten ohne Anmeldungsaktivität – das Eröffnen oder Halten von Positionen ist nicht notwendig – wird eine monatliche Inaktivitätsgebühr von 10 USD erhoben.

Die Gebühr wird allerdings ausschließlich verbliebener Liquidität belastet. Das Konto kann durch die Inaktivitätsgebühr nicht ins Minus geraten. Offene Positionen werden nicht zur Abdeckung der Gebühr geschlossen.

Besonderheiten bei eToro

Ein paar Besonderheiten, die sich beim Broker ergeben, sind das Standard-Demokonto sowie das Bonusprogramm.

Demokonto steht automatisch zur Verfügung

eToro stellt allen Kunden ein Demokonto zur Verfügung. Dieses Konto lässt sich bei Bedarf auch ohne Verifikation eröffnen. Es ist jederzeit möglich, zwischen dem Demokonto und dem Livekonto hin- und her zu schalten. Dazu gibt es unten links in der Benutzeroberfläche einen eigenen Button.

Das Demokonto bildet den Handel und die Konditionen durchaus realistisch ab. Unseren Stichproben zufolge ergeben sich keine Unterschiede Hinblick auf die Spreads im Handel. Das Konto eignet sich gut zu Testzwecken. Wer bei eToro Erfahrungen mit Krypto Trading machen oder in Copy Portfolios investieren möchte, sollte zunächst diese Variante wählen.

eToro Club: Das Bonusprogramm

Mit dem eToro Club gibt es ein hauseigenes Bonusprogramm. Dieses umfasst mehrere Stufen: Silber, Gold, Platinum, Platinum+ und Diamant. In den höheren Stufen gibt es diverse Vergünstigungen und Extras.

Die Zuordnung zu einer VIP-Stufe erfolgt anhand des auf dem Konto gebuchten Eigenkapitals – und zwar täglich um Mitternacht (GMT). Die Stufen im Überblick:

  • Silber: USD 5,000
  • Gold: USD 10,000
  • Platinum: USD 25,000
  • Platinum+: USD 50,000
  • Diamant: USD 250,000

Die Vergünstigungen betreffen zum einen den Zugang zu Analysen und Researchmöglichkeiten, zum anderen auch Rabatte auf Umrechnungsgebühren bei Einzahlungen (in der höchsten Stufe) und Rabatte auf Gebühren im Kryptobereich.

Wirklich lohnenswert sind die Vergünstigungen allerdings frühestens ab der Stufe Platinum. Hier entfallen Auszahlungsgebühren. Zudem gibt es einen Rabatt auf Umrechnungsgebühren. Platinum  Mitglieder erhalten zudem Zugang zu Analysen von Trading Central und ein Abo des Wall Street Journals.

Plattform im Praxistest: Unsere eToro App Erfahrungen

Die eToro Plattform läuft grundsätzlich webbasiert ohne Download.

Notwendig ist lediglich ein Browser. Für den mobilen Zugriff gibt es eine App. Diese wird im Google Play Store mit 4,0/5,0 möglichen Sternen bewertet.

Basis der Bewertungen waren zum Zeitpunkt unseres Labortests gut 117.000 abgegebene Bewertungen. Im App Store belief sich die durchschnittliche Bewertung auf 3,8/5,0 möglichen Sternen bei ca. 6.500 abgegebenen Bewertungen.

Wie gut ist die Plattform im Praxistest? Welche Chartingmöglichkeiten gibt es? Wie läuft eine Order ab? Welche Ordertypen gibt es? Diese und viele weitere Fragen klären wir in diesem Abschnitt.

eToro Plattform im Test: Charts und Analysen

Welche Charts und Analysen bietet eToro an? Wenn Sie ein Basiswert aufsuchen, sehen Sie vier Menüpunkte wie in der Abbildung unten zu sehen: Feeds, Statistiken, Chart und News. Rufen Sie eine Aktie auf, erscheint zusätzlich die Rubrik „Research“.

Mit einem Klick auf „Chart“ öffnen Sie den Chart des Basiswerts.

Chartingtool: Zeichenwerkzeuge und Indikatoren

Darstellung der Chart Auswahl bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Sie sehen dann zunächst lediglich einen einfachen Kerzenchart ohne weitere Möglichkeiten. Klicken Sie deshalb oben rechts auf das Pfeilsymbol.

Darstellung einer Kerzenchart bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Nun öffnet sich ein kleines Chartingtool. In dem Tool können Sie den Chart mit verschiedenen Periodizitäten anzeigen lassen. Die Bandbreite reicht von 1 Minute bis hin zu 1 Woche. Außerdem können Sie zwischen verschiedenen Chartarten wählen. Neben Candlesticks gibt es auch Barcharts, Liniencharts, Histogramm und Hollow Candle Charts.

Variation der Charts bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Mit einem Klick auf das Stiftsymbol öffnet sich ein Auswahlmenü. Im Menüpunkt Tools können Sie verschiedene Zeichenwerkzeuge auswählen. Im Angebot sind zum Beispiel Fibonacci Retracements, horizontale und vertikale Linien, geographische Formen wie Rechtecke und Ellipsen, Kanäle und mehr.

Diese Zeichenwerkzeuge finden Sie im Menüpunkt „Tools“. Im Menüpunkt Studies I und Studies II können Sie Indikatoren auswählen. Wir haben insgesamt 66 Indikatoren gezählt, darunter neben trendfolgenden Anwendungen wie zum Beispiel MACD auch verschiedene Oszillatoren. In der Kategorie Compare können Sie einen zweiten Basiswert in den Chart laden und so zwei Märkte miteinander vergleichen.

Indikatoren Auswahl bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Insgesamt ist das Chartingtool eher rudimentär gehalten. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, Charts mit einem Klick in sozialen Netzwerken zu teilen.

Analysen: Welche Möglichkeiten bietet eToro?

Wenn Sie einen Basiswert ansehen und sich zum Menüpunkt Statistiken begeben, sehen Sie einige Detailinformationen. Dies gilt insbesondere für Aktien. Diese beinhalten vor allem einige Basisinformationen wie Marktkapitalisierung, P/E Ratio, Umsatz, Gewinn pro Aktie, Beta, Dividende etc. Auch eine Zusammenfassung des Finanzberichts von Unternehmen ist zu sehen.

Darstellung der Detailinformationen bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Allzu tiefgehend sind Information jedoch nicht. Insbesondere gibt es keinen Filter für Fundamentaldaten, mit denen sie die Märkte bei eToro z.B. nach Aktien mit bestimmten Eigenschaften durchsuchen können.

Verfügbare Ordertypen und Ablauf einer Order

Bei eToro sind die verschiedenen Assetklassen nicht in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Der Zugang zu allen Märkten erfolgt primär über die Suchmaske, die oben in der Plattform zentral eingebunden ist. Hier finden Sie durch entsprechende Eingaben Aktien ebenso wie Indices, Währungspaare, Kryptowährungen etc. in der Abbildung unten ist zu sehen, wie es weitergeht:

Wer zum Beispiel TESLA in die Suchmaske eingibt, erhält die Tesla Aktie als Handelsvorschlag. Mit einem Klick auf „Trade“ geht es weiter.

Beispiel der Aktien Details mit Tesla Aktien

Quelle: Screenshot eToro

Das Orderticket ist auf den ersten Blick sehr einfach gehalten, beinhaltet jedoch einige Details.

Der Ablauf im Detail

Es gibt bei eToro nicht allzu viele Ordertypen. Oben rechts im Orderticket können Sie zwischen „Order“ und Trade „wählen“. Mit Trade beauftragen Sie eine unlimitierte Market Order. Diese wird zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt.

Darstellung wie man eine Order bei eToro beauftragt

Quelle: Screenshot eToro

Alternativ können Sie die Option Order auswählen. Dann können Sie eine Stop Order oder eine Limit Order erteilen. Ihren gewünschten Triggerkurs geben Sie unter „Rate“ ein. Liegt dieser Kurs im Fall einer Kauforder über dem aktuellen Marktkurs, handelt es sich um eine Stop Order.

Geben Sie einen Kurs unterhalb des aktuellen Marktkurses ein, handelt es sich um eine Mischung aus Limit Order und Market-if-Touched Order. Um eine Limit Order im engeren Sinne handelt es sich nicht, da eToro nicht garantiert, dass die Ausführung nicht unterhalb des ausgewählten Kurses erfolgen kann.

Darstellung des Ordertickets bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Auch dem unteren Teil des Ordertickets sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit widmen. In den Standardeinstellungen geben Sie den Betrag ein, den Sie investieren möchten. In der Abbildung unten sind dies 460 USD. Damit erhalten Sie keine komplette Tesla Aktie – Sie erwerben also Bruchstücke. Mit einem Klick auf „Units“ (Einheiten) ändern Sie die Einstellung. Nun geben Sie keinen Betrag, sondern eine Stückzahl ein. Sie können Sie auch nicht ganzzahlige Stückzahlen eingeben.

Stop Loss und Take Profit

Sehr wichtig sind zudem Stop Loss und Take Profit. Es ist empfehlenswert, grundsätzlich jede Order mit einem Stop Loss abzusichern. Ein Take Profit ist dagegen optional.

Stop Loss Einstellungen bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Mit einem Stop Loss legen Sie den Kurs fest, bei dessen Erreichen automatisch eine unlimitierte Verkaufsorder ausgelöst werden soll. Das Orderticket zeigt Ihnen an, welcher Prozentsatz Ihrer Position verloren geht, wenn die Position zu diesem Stop Loss Kurs glattgestellt wird. Darunter haben Sie die Möglichkeit, ein Trailing Stop Loss zu aktivieren. Dieses wird im Fall einer Longposition steigenden Kursen hinterhergezogen.

Die Anpassung der Stop Loss Schwelle beim Trailing Stop erfolgt bei eToro in Ein-Pip-Schritten und somit sehr nah an Kursbewegungen. Dies ist etwas ungewöhnlich – die meisten Broker erlauben Kunden die Festlegung eines prozentualen oder absoluten Anpassungslevels.

Anpassungen bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Die Hebeleinstellungen

Werfen Sie zudem einen Blick auf die Hebeleinstellungen. Sie können die meisten Basiswerte mit einem Hebel handeln. Im Fall der Tesla Aktie können Sie zum Beispiel zwischen x1, x2 und x5 wählen. Wenn Sie x1 wählen, handeln sie ohne Fremdkapital. In diesem Fall kaufen Sie tatsächlich die Tesla Aktie oder Bruchstücke davon. Wählen Sie stattdessen x2 oder x5, ändert sich ein Hinweis im Orderticket. Sie kaufen nun einen CFD.

Darstellung der Hebeleinstellungen bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Wenn Sie einen CFD handeln, ergeben sich daraus andere Risiken. Darüber hinaus müssen Sie Finanzierungskosten zahlen. Diese werden ganz unten im Ticket angezeigt. Im Fall der Tesla Aktie fallen pro Tag 0,19 USD bzw. 0,57 USD an Freitagen an. Freitags wird die Finanzierungsgebühr für das gesamte Wochenende belastet. Wenn Sie Bruchstücke von Aktien handeln, zahlen Sie dennoch die Finanzierung für die gesamte Aktie.

Die Höhe der Finanzierungsgebühr richtet sich auch nach dem gewählten Hebel. Je größer der Hebel, desto höher die Finanzierungskosten, da ihr Eigenkapitalanteil an der Gesamtposition geringer ist.

Social Trading (CopyTrading) bei eToro für Follower

eToro ist nicht nur Broker, sondern auch Social Trading Plattform. Auf solchen Plattform teilen erfolgreiche Trader ihre Portfolios mit anderen Nutzern. Diese können als Follower ein Portfolio mit einem Klick auf dem eigenen Konto abbilden.

Die Abbildung unten zeigt die Hauptansicht des CopyTrader Dashboards. Zu sehen sind Trader, deren Signale am häufigsten kopiert werden. Entscheidend ist jedoch der Filter oben rechts.

Darstellung der Social Trading Filter bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Über den Filter können Sie nach kopierbaren Portfolios suchen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Diese Kriterien können Sie im Rahmen der Filter selbst festlegen. Anhand der Kriterien bestimmen Sie, welche Anforderungen ein Portfolio erfüllen muss, damit Sie es abbilden.

Darstellung der Kriterien bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Sie können hier z.B. festlegen, dass sich die Auswertung auf den letzten Monat oder auch die letzten zwei Jahre beziehen soll. Wählen Sie einen langen Betrachtungszeitraum, werden tendenziell weniger Trader angezeigt – dafür erfüllen diese die Anforderungen dann bereits über einen längeren Zeitraum.
Mit dem Filter können Sie festlegen, welche Rendite ein Trader mindestens erzielt haben muss. Die Rendite ist bekanntlich im Verhältnis zum Risiko zu sehen. Diesen Zusammenhang behandelt eToro seriös, indem für jedes Portfolio ein Risikoscore berechnet wird. Der Risikoscore gibt auf einer Skala von 1-10 das Risiko ein, das mit einer Strategie verbunden ist. 1 bezeichnet das niedrigste mögliche Risiko auf der Skala, 10 das höchste. Der Risikoscore von eToro basiert auf der Portfoliovolatilität.

Weitere mögliche Filter sind das einem Portfolio folgende Vermögen (Copy AUM, Asset Under Management), die Anzahl der Follower und die Verteilung des Portfolios über verschiedene Anlageklassen.

Im Filter für Fortgeschrittene sehen Sie einige weitere Kriterien. Hier können Sie festlegen, welcher Anteil der Trades bei einem Portfolio positiv ausgefallen sein muss und wie viele Trades ein Portfolio bereits absolviert haben soll. Tendenziell gilt: Erwirtschaftet ein Portfolio seinen Gewinn mit einer großen Zahl profitabler Trades, ist die Strategie belastbarer und weniger vom Zufall abhängig als bei einem Portfolio, dessen Gewinne zu wesentlichen Teilen aus einzelnen Transaktionen resultieren.

Im Hinblick auf das historische Risiko eines Portfolios können Sie den täglichen und wöchentlichen Drawdown (den Rückgang des Portfolios von einem zuvor erreichten Hoch) festlegen.

Wie sehen die Resultate aus? Die Abbildung unten zeigt das Ergebnis, das für eine bestimmte Kombination der Filter angezeigt wird.

Darstellung der Resultate nach Filterung

Quelle: Screenshot eToro

Unseren Beobachtungen zufolge gibt es relativ wenige Trader, die über eine vierstellige Anzahl von Followern verfügen. Wer diese Filtern entsprechend zulässt, sieht sogar Trader mit einer einstelligen Anzahl von Followern oder sogar ganz ohne AUM. Es gibt jedoch auch eine größere Anzahl sehr erfolgreicher Portfolios. Dem Filter kommt deshalb entscheidende Bedeutung zu.

Mit einem Klick auf das Portfolio lassen sich Statistiken aufrufen. Zu sehen sind dann detailliertere Performancestatistiken sowie der Feed des Portfoliobetreibers. Außerdem lässt sich die genaue Zusammensetzung des Portfolios nachvollziehen.

Mit einem Klick auf „Copy“ lässt sich das Portfolio auf das eigene Konto kopieren. Dabei öffnet sich zunächst ein Oderticket, indem Sie den gewünschten Betrag festlegen. Außerdem können Sie einen Maximalverlust festlegen, den Sie mit dem Portfolio zulassen möchten.

Darstellung der Portfolio Einstellungen bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Social Trading bei eToro für Toptrader

Social Trading braucht Follower und Trader, die ihre Signale teilen. Toptrader teilen ihre Signale üblicherweise nicht aus Altruismus, sondern um eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen. Mit dem Popular Investors Programm hat eToro ein Vergütungsprogramm für erfolgreiche Trader aufgelegt. Wer es hier in die höheren Ränge schafft und gleichzeitig ein hohes Followervolumen generiert, kann mit durchaus ansehnlichen Einnahmen rechnen.

Darstellung der Übersicht des Vergütungsprogramms bei eToro

Quelle: Screenshot eToro

Die wichtigste Voraussetzung für die Einstufung in eine Kategorie ist das Anlagevolumen, das Follower generieren. eToro verdient als Marketmaker Geld an sämtlichen Transaktionen der Follower, die CFDs und andere Anlageprodukte über die Portfolios kaufen.

Den Vergütungschancen stehen jedoch Anforderungen gegenüber, die in den einzelnen Klassen Kadett, Champion, Elite und Elite Pro erfüllt werden müssen. Wer als Kadett eingestuft werden möchte, benötigt mindestens einen Follower, darf einen maximalen täglichen Risikoscore von 6 nicht überschreiten und unterliegt Hebelbeschränkungen. Bevor ein Aufstieg zu höheren Stufen möglich ist, muss der Kadett zwei Monate auf seiner Position verharren.

Darstellung der Details des Vergütungsprogramms

Quelle: Screenshot eToro

eToro bietet Teilnehmern im Popular Investors Programm verschiedene Bildungsangebote und Vergünstigungen. Deren Umfang richtet sich wiederum nach dem erreichten Status. In den höheren Stufen sind zum Beispiel ein Zugang zur Portfolio Tracker App Delta Pro, Abonnements für Financial Times und Wall Street Journal, kostenlose Tickets für Veranstaltungen und weitere Extras inklusive.

eToro Academy: Das Ausbildungsangebot

Mit der eToro Academy gibt es ein stark beworbenes Ausbildungsangebot für Einsteiger und Fortgeschrittene. Hier gibt es Onlinekurse zu Themen wie Investieren und Trading, Krypto Anlagen etc. Es gibt Leitfäden, Podcasts, Seminare und Videos.

Wir haben uns die Angebote genau angesehen. In vielen Leitfäden werden Grundlagen vermittelt. So geht es etwa um Stop Loss und Take Profit, Volatilitätshandel, technische Indikatoren oder den Kauf von Bitcoins mit PayPal. Insgesamt ist das Weiterbildungsangebot substanziell genug und keinesfalls nur eine Alibiveranstaltung – deshalb ein Pluspunkt für die eToro Bewertung.

eToro im Vergleich: Welche Alternativen gibt es?

eToro schneidet im Online – Broker Vergleich mit der Konkurrenz insgesamt gut ab. Dennoch gibt es Alternativen. Wer auf eine börsliche Orderausführung verzichten kann, ist bei dem CFD Broker Plus500 gut aufgehoben. Auch hier gibt es eine einfach zu bedienende Handelsplattform und einen großen Basiswertekatalog mit CFDs auf Kryptowährungen, Indices, Währungspaare etc. Plus500 bietet als Market Maker vertretbare Spreads und stellt ein Demokonto ebenso wie eToro unbefristet zur Verfügung. Umfassendere Informationen finden Sie in unserem Plus500 Test.

Wer nach einem klassischen Wertpapierbroker sucht, aber die klassischen Brokergebühren vermeiden möchte, ist bei Smartbroker an der richtigen Adresse. Der Broker bietet alle inländischen sowie 23 ausländische Börsenplätze.

Über den Börsenplatz gettex sind Orders gebührenfrei – beim Börsenplatz Lang & Schwarz fällt lediglich 1 EUR an. Es gibt eine größere Zahl von sparplanfähigen ETFs. Die Plattform ist auch für Einsteiger gut zu beherrschen.

Häufig gestellte Fragen zu eToro

Eignet sich eToro für Anfänger?

Die eToro Plattform ist nicht sonderlich kompliziert und eignet sich deshalb auch für Trader mit überschaubaren Erfahrungen. Positiv ist hervorzuheben, dass alle Investments auf Wunsch auch ohne Hebel getätigt werden können. Zudem stellt eToro automatisch ein Demokonto zur Verfügung, mit dem Einsteiger zunächst ohne Risiko Erfahrungen sammeln können. Daher ist er auch in unserem Ranking der besten Broker für Anfänger ganz weit oben.

Ist eToro ein Market Maker?

eToro hält sich in seinen Geschäfts- und Ausführungsbedingungen die Möglichkeit offen, Orders als Market Maker auszuführen – und tut dies auch regelmäßig. Ein Teil der Orders dürfte auch über externe Liquiditätsquellen gefüllt werden – zumeist jedoch in aggregierter Form. Der Broker räumt sich ausdrücklich die Option ein, als Gegenpartei tätig zu werden. eToro kann im Marketmaking aufgebaute Positionen absichern oder darauf verzichten.

Ist eToro sicher?

eToro ist seit 15 Jahren am Markt und ein voll lizenziertes Unternehmen. Lizenzen gibt es unter anderem in der EU, Großbritannien und Australien. Hinter dem Unternehmen stehen zahlreiche Investoren wie z.B. CommerzVentures. Der Broker ist ein absolut seriöses Unternehmen.

Wie lange dauert eine Auszahlung bei eToro?

Die Dauer einer Auszahlung hängt ganz wesentlich von der gewählten Auszahlungsmethode ab. Ist das Konto vollständig verifiziert und liegen alle notwendigen Informationen vor, dauert eine Auszahlung mit Banküberweisung oder Kreditkarte bis zu zehn Arbeitstage. Bei anderen Zahlungsmethoden (insbesondere PayPal, Neteller, Skrill, Trustly) sind bis zu zwei Arbeitstage üblich. Wichtig: Der Mindestauszahlungsbetrag beläuft sich auf 30 USD, die Gebühr für jede Auszahlung beträgt 5 USD.

Was passiert, wenn eToro pleite geht?

Kunden aus Deutschland handeln mit der eToro Europe Limited. Diese ist ein Zypern ansässig und reguliert. Deshalb besteht Anbindung an das zypriotische Anlegerentschädigungssystem. Dieses deckt Forderungen bis 20.000 EUR pro Kunde. Entschädigt werden zum Beispiel Forderungen aus offenen CFD Geschäften. Nicht geschützt sind dagegen Kryptowährungen. Nicht in offenen Geschäften gebundene Kundengelder sind bei Geschäftsbanken auf segregierten Kundenkonten verwahrt. Diese Guthaben sollten bei einer Insolvenz des Brokers nicht betroffen sein. Echte Aktien und ETFs befinden sich stets im Eigentum des Kunden und können nicht Bestandteil der Insolvenzmasse werden.

Welche Kosten fallen bei eToro an?

Die Kosten im Handel bei eToro setzen sich aus Provisionen, Spreads und Finanzierungskosten zusammen. Darüber hinaus gibt es einige zusätzliche Gebühren wie etwa eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 5 USD sowie Gebühren für den Transfer von Kryptowährungen in die eToro Wallet (0,5 %).
Die Spreads und Provisionen richten sich maßgeblich nach dem gehandelten Basiswert. Provisionen fallen im Handel mit Kryptowährungen (jeweils 1 % bei Kauf und Verkauf) sowie CFDs auf Aktien und ETFs (0,09 %) an. Der Handel mit CFDs auf andere Basiswerte sowie mit echten Aktien und ETFs ist kommissionsfrei. Hier beschränken sich die Kosten auf die Spreads, die variabel sind und aus einem Marktspread und einem Brokerspread bestehen.

eToro Fazit - Unsere Bewertung: 4.1/5.0

Unsere eToro Bewertung fällt insgesamt klar positiv aus. Natürlich gibt es einige Schwächen: die Konditionen im Handel sind zwar durchgängig vertretbar, aber selten die Spitze des Marktes. Dies gilt für die Spreads ebenso wie für das Marktmodell, das dem Broker sehr viele Möglichkeiten einräumt, Margen zu platzieren. Für Trader mit extrem vielen Transaktionen ist eToro deshalb nicht zwingend die richtige Adresse, weil es Anbieter mit niedrigeren Kosten gibt.

Für alle anderen und insbesondere für Einsteiger und Fortgeschrittene mit normaler Handelsaktivität bietet eToro dagegen eine Komplettlösung an. Die Schaffung eines voll integrierten Investmentuniversums mit CFDs, Wertpapieren und Kryptowährungen sowie Social Trading in einer einzigen Plattform mit erfreulich einfacher Benutzeroberfläche ist bemerkenswert.

eToro ist auch einen Blick für erfolgreiche Trader wert, die ihrer Signal anderen zur Verfügung stellen möchten. Die Vergütung des CopyTrader Programms ist durchaus attraktiv.

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Thorsten Author Brokerfolio

Thorsten Steins

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