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Monatliche Dividenden

Als Investor gibt es wohl einen einzigen Traum, den viele Anleger träumen: Nur mit Dividenden den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Ähnlich wie das Gehalt vom Arbeitgeber kommt jeden Monat eine Zahlung auf das Konto, mit der Rechnungen, Miete und Lebenshaltungskosten gedeckt werden können. Doch in den meisten Fällen erfolgt die Auszahlung von Renditen nur einmal im Jahr. Aber was wäre, wenn man sich die Dividende monatlich auszahlen lassen könnte? Bühne frei für Aktiengesellschaften, die eine monatliche Dividende anbieten.

 

Ob als Nebeneinkommen oder gar als primäre Quelle für den Lebensunterhalt, Aktien mit monatlichen Dividenden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit unter Anlegern. Und das mit Recht: Mit der richtigen Strategie und guter Recherche kann man sowohl als Fortgeschrittener wie auch als Neueinsteiger beim Thema Aktien mit monatlicher Dividendenzahlung relativ schnell gute Erfolge erzielen.

 

Gerade in den USA, Kanada und Australien sind monatliche Dividendenzahlungen bereits seit vielen Jahren Gang und Gebe. Hierzulande ist man gegenüber diesem Modell aber noch nicht sonderlich aufgeschlossen: Wer bei europäischen oder gar deutschen Unternehmen nach einer monatlichen Ausschüttung der Dividenden sucht, der sucht vergebens: Fast alle Aktiengesellschaften auf dieser Seite des Atlantiks zahlen ihre Gewinnbeteiligungen nur einmal, in manchen Fällen zweimal im Jahr aus.

 

Dabei muss man sich zwangsläufig die Frage stellen: Warum werden monatliche Dividenden nicht in Deutschland angeboten? Wäre eine monatliche Dividende nicht viel sinnvoller, als sich einmal im Jahr auszahlen zu lassen? Würde es mir als Anleger nicht einige Vorteile bieten, wenn ich jeden Monat ein passives Einkommen auf mein Konto bekomme?

 

All diese Fragen sind sicherlich berechtigt. Vielleicht haben Sie sich ja auch bereits eine oder mehrere diese Fragen gestellt. Wenn Sie Interesse an dem Thema monatliche Dividendenzahlung haben, sind Sie hier an der richtigen Stelle. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten müssen und wie Sie die passende Aktie für Ihre Anforderungen und Wünsche finden.

Wie funktionieren monatliche Dividendenzahler und worauf sollten Sie achten?

Bei Dividendenzahlern gibt es traditionell verschiedene Modelle: Die hierzulande bekanntesten sind hierbei die jährliche, halbjährliche, vierteljährliche und monatliche Auszahlung von Dividenden. Wie die jeweiligen Namen bereits andeuten, folgt die Dividendenzahlung nach einem bestimmten Zeitraum: Wer beispielsweise einen Dividendenzahler mit vierteljährlicher Ausschüttung wählt, der bekommt nach Ablauf des Quartals seine Dividenden ausgezahlt. Als passive Bonuszahlung ist dieses Modell sicherlich in Ordnung. Wer den finanziellen Spielraum hat, vier bis zwölf Monate auf die Auszahlung der Dividenden zu warten, der kann mit einer dieser Auszahlungsmethoden sicherlich glücklich werden. Wenn die Dividenden allerdings als fester Bestandteil des Budgets eingeplant sind oder werden sollen, dann ist eine monatliche Ausschüttung der Dividenden zweifelsohne interessanter.

Die monatliche Dividendenzahlung erfolgt immer nach Ablauf des jeweiligen Kalendermonats. Dies kann, je nach Ansprüchen und Bedürfnissen, mehr im Interesse des Anliegers liegen: Eine monatliche Auszahlung der Dividenden ermöglicht eine größere Flexibilität bezüglich des Cashflows. Das spricht vor allem diejenigen an, die monatliche Zahlungen für das Haushaltsbudget einkalkulieren müssen. Wer ein gutes Händchen bei der Anlage beweist, der kann sogar relativ einfach Miete, Rechnungen und andere Kosten mit der monatlichen Dividende decken. Nichtsdestotrotz muss man sich im Klaren darüber sein, dass es eine Weile dauern kann, bis die Dividenden beträchtliche Erträge bringen. Bei branchenüblichen Dividenden im Bereich von 5-15% braucht es entweder einiges an Geduld oder eine große Investition, bis die Rendite das Einkommen sinnvoll ergänzt oder gar ersetzt.

Beim Broker Vergleich der verschiedenen Wertpapiere mit monatlicher Dividendenrendite fällt schnell auf, dass es sich bei den Anbietern häufig um US-amerikanische Unternehmen handelt. Der Großteil der deutschen Unternehmen hingegen bietet eine Ausschüttung nur alle sechs Monate oder gar einmal im Jahr an. Gerade in den USA gehören monatliche Dividendenzahlungen aber fest zur Altersvorsorge vieler Anleger. Da das Rentensystem in den Vereinigten Staaten sehr große Unterschiede zu unserem System aufzeigt, ist es für viele Amerikaner selbstverständlich, mithilfe von Aktien den eigenen Wohlstand auch im Rentenalter garantieren zu können. Während die monatliche Auszahlung von Dividenden hierzulande also noch in den Kinderschuhen steckt, ist sie in Übersee bereits seit vielen Jahren sehr bekannt. Ebenfalls bemerkenswert: In den meisten Fällen handelt es sich bei Aktiengesellschaften, die eine monatliche Dividende anbieten, um REITs (Real Estate Investment Trust). REITs sind Kapitalgesellschaften, die ihr Geld hauptsächlich mit dem Besitz, Handel und der Verwaltung von Immobilien verdienen.

Auch wenn in Deutschland keine Unternehmen eine monatliche Auszahlung der Dividenden anbieten, erkennen hierzulande mehr und mehr Anleger das Potenzial von monatlichen Dividendenzahlungen. Ob als Altersvorsorge oder als Neben- bzw. Haupteinkommen, eine Auszahlung von Dividenden nach Kalendermonat bietet einfach eine Menge Vorteile. Ein monatlicher Dividendenzahler ermöglicht je nach Größe der Dividenden ein zusätzliches Gehalt, dass neben dem Haupteinkommen jeden Monat auf dem Konto landet. Clever angelegt lässt sich somit ein regelmäßiger Cashflow generieren.

Dennoch sollte man sich vor der Wahl des monatlichen Dividendenzahlers über eine Sache im Klaren sein: Extrem viele Anbieter mit dieser Option gibt es nicht. Auch, wenn gerade in den USA und Kanada viele Anleger mit monatlichen Dividendenzahlungen planen, versteckt sich dahinter ein weitaus komplexerer Prozess: Viele erfahrene Aktionäre greifen dabei nämlich auf eine clevere Verteilung von Aktiengesellschaften mit vierteljährlicher Auszahlung zurück. Dabei werden die Aktien so gekauft, dass jeder Monat durch eine AG abgedeckt ist. Richtig geplant, kann man so de facto jeden Monat eine Dividende einstreichen, häufig dann von abwechselnden Unternehmen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass es eine Vielzahl von monatlichen Dividendenzahlern gibt. Die Realität sieht aber anders aus: Im Rahmen unserer Recherche konnte wir nur knapp 90 börsennotierte Unternehmen finden, die ihre Dividenden monatlich ausschütten.

Um nun das richtige Wertpapier für Ihre Anlage zu finden, gilt es, auf einige Kernmerkmale zu achten. An erster Stelle seht hierbei die Ausschüttungsrendite (auch Dividendenrendite genannt). Diese sollte möglichst hoch sein. So lässt sich das veranlagte Geld sehr schnell wieder reinholen und die Gewinne fallen generell größer aus. Wertpapiere mit hohen Renditen ermöglichen ein sehr hohes ROI (Return on Investment).

Bei der Wahl des passenden, monatlichen Dividendenzahlers kommt es aber nicht auf die Höhe der Dividenden selbst an. Auch, wenn eine zweistellige Prozentzahl bei der Ausschüttungsrendite verlockend sein kann, sollten Sie das Wertpapier genauer untersuchen: Gab es in der Geschichte der Aktie Fälle, in denen die Dividende nicht ausgezahlt wurde? Dies kann rein theoretisch immer passieren, da solche Beschlüsse auf Aktionärsversammlungen keine Seltenheit sind. Auch die Entwicklung der Aktie während der Corona-Pandemie sollte genauer unter die Lupe genommen. So lässt sich abschätzen, wie der Anbieter des Wertpapiers in Krisenzeiten und konjunkturschwachen Jahren reagiert. Kürzungen der Dividenden sind in solchen Ausnahmesituationen nämlich durchaus branchenüblich. Somit ist die Qualität der Aktie ebenfalls wichtig. Hohe Dividenden mögen verlockend sein, wenn die Aktie aber nur wenig Zuwachs in den letzten Monaten oder gar Jahren gezeigt hat, bringt auch eine Dividende von mehr als 10% nicht sonderlich viel.

Als Abschluss möchten wir für Sie noch einmal die Vorteile von monatlichen Dividendenzahlungen zusammenfassen:

Cashflow-Management: –          Bei der monatlichen Auszahlung muss man nicht vier, sechs oder gar zwölf Monate auf die Rendite warten. Dies ermöglicht eine besser finanzielle Planungssicherheit.

 

Chance auf Wachstum: –          Wenn die Dividenden monatlich ausgezahlt werden, kann man diese Gewinne problemlos reinvestieren. So ergibt sich die Möglichkeit für größere Gewinnmargen mit jedem Monat.

 

Die Nachteile von monatlicher Dividendenzahlung sollte man ebenfalls nicht außer Acht lassen:

Risiko: –          Eine Ausschüttung der Dividenden ist nicht immer garantiert. Wer mit den Dividenden als essenziellem Teil des Budges plant, kann so ein böses Wachen erleben: Wenn der Dividendenzahler die Auszahlung verweigert, kann dies verheerende finanzielle Folgen haben.

 

Wenige lokale Optionen: –          Da die monatliche Dividendenzahlung in Deutschland und in Europa kaum angeboten wird, muss man fast schon zwangsläufig auf Aktiengesellschaften aus den USA zurückgreifen.

 

Wenige Anbieter: –          Generell gibt es nicht übermäßig viele Unternehmen, die eine monatliche Dividendenrendite anbieten. Auch US-amerikanische Firmen greifen traditionell eher auf das vierteljährliche Zahlmodell zurück.

 

Schwankende Qualität: –          Eine Aktie, die nur wenig Zuwachs in letzter Zeit gewonnen hat, wird auch bei hohen Dividenden nicht viel abwerfen.

 

Auch, wenn es zunächst so aussieht, als würden die Nach- die Vorteile überwiegen: Dieser Eindruck trügt. Gerade der monatliche Cashflow ist sicherlich ein großer Vorteil der monatlichen Dividendenzahlung. Das Risiko von nicht erfolgten Auszahlungen der Aktiengesellschaft besteht zwar grundsätzlich, aber: Da es um monatliche Dividenden geht, ist eine verweigerte Ausschüttung so besser aufzufangen als eine, die im Rahmen einer jährlichen Dividendenzahlung nicht passiert.

Die besten Aktien mit monatlicher Dividende

Dividende Aktien

Damit man bei der Vielzahl an monatlichen Dividendenzahlern nicht den Überblick verliert, ist ein gründlicher Vergleich der Aktien sinnvoll. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige der besten Aktien mit monatlicher Dividende vorstellen. Dabei haben wir vor allem auf eine gute Dividende, aber auch auf eine positive Entwicklung des Aktienwerts geachtet. Denn: Ohne gutes Wachstum ist auch die höchste Dividende nicht viel wert.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Auflistung um keine Reihenfolge oder ähnliches handelt. Es soll Ihnen einfach nur als Anhaltspunkt für monatliche Dividendenzahler dienen, die wir als seriös und sinnvoll eingestuft haben.

Realty Income

Bei der Recherche zu monatlichen Dividendenzahlern werden Sie immer wieder auf den Namen Realty Income stoßen. Und das völlig zurecht: Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie und den daraus folgenden Auswirkungen auf den Aktienmarkt war Realty Income eine der aufstrebenden Aktien am Markt. Seitdem hat sich das Wertpapier jedoch wieder erholt und zeigt in diesem Jahr einen klaren Trend nach oben.

WKN: 899744
Kapitalisierung: 20,69 Mio. EUR
Dividende: 4,01%

AGNC Investment

Auch das US-amerikanische Unternehmen AGNC Investment erlebte mit seinem Wertpapier im Jahr 2020 infolge der Corona-Pandemie zwar einen Einbruch des Aktienwertes, befindet sich aber auf dem Weg der Besserung. Die Tendenz zeigte im Verlauf des Jahres klar nach oben.

WKN: A2AR58
Kapitalisierung: 7,231 Mrd. EUR
Dividende: 8,93%

Main Street Capital

Ein weiteres Wertpapier, dass in diesem Jahr ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, ist Main Street Capital. Infolge eines Wertverlustes im Jahr 2020 hat sich der Kurs Anfang des Jahres größtenteils wieder erholt. Seit dem Frühjahr diesen Jahres befindet sich die Aktie von Main Street Capital auf dem Vormarsch und konnte im Zeitraum von Januar bis Mai 2021 eine Wertsteigerung von knapp 40% verzeichnen.

WKN: A0X8Y3
Kapitalisierung: 2,384 Mrd. EUR
Dividende: 5,93%

STAG Industrial Inc.

2019 war ein sehr gutes Jahr für die Aktie von STAG Industrial Inc. Nachdem der Wert im Verlauf des Jahres um fast 50% gesteigert werden konnte, fiel auch das US-amerikanische Unternehmen den Folgen der Pandemie zum Opfer und erlebte folglich 2020 einen Einbruch des Aktienwertes. Wie viele andere erlebt STAG Industrial in diesem Jahr aber ein echtes Comeback: Seit Beginn des Jahres konnte die Aktie ihren Wert um 60% steigern!

WKN: A1C8BH
Kapitalisierung: 5,631 Mrd. EUR
Dividende: 3,51%

Exchange Income Corp.

Dieses kanadische Unternehmen ist in der Finanzwelt zwar noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, konnte in den letzten Jahren aber auf ein gutes Wachstum zurückblicken. Im Zeitraum seit 2018 stieg der Börsenwert um knapp 26%, was auf den ersten Blick nicht sonderlich eindrucksvoll ist. Aber: Im Verlaufe dieses Jahres konnte Exchange Income Corp. ein Wachstum von fast 50% verzeichnen.

WKN: A1C30Q
Kapitalisierung: 973,35 Mio. EUR
Dividende: 5,60 %

Canadian Apartment Properties

Ein weiteres kanadisches Unternehmen, diesmal aus der Immobilienbranche. Innerhalb der letzten 5 Jahre war das Wachstum der Aktie mit 88% zwar durchaus beindrucken, etwas interessanter ist aber die Entwicklung des Börsenwertes innerhalb der letzten 10 Jahre: Dort legte die Aktie nämlich um einen Wert von 214% zu. Auch im Verlauf dieses Jahres konnte die Aktie an Wert gewinnen: 2021 stieg der Börsenwert bisher zum 26%.

WKN: 602282
Kapitalisierung: 7,144 Mrd. EUR
Dividende: 2,32%

EPR Properties

Auch hierbei handelt es sich um ein REIT, diese Immobilienfirma kommt allerdings aus den USA. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie war EPR Properties bei Anliegern sehr beliebt. Dies lag vor allem an der vergleichsweise hohen Dividende, die monatlich ausgezahlt wurden. Infolge der Pandemie wurde die Auszahlung jedoch zeitweise sogar ausgesetzt, ist seit diesem Jahr aber wieder möglich. Auch, wenn EPR Properties traditionell monatlich zahlt, wurde das Auszahlungsmodell vorübergehend auf eine quartalsweise Ausschüttung umgestellt. Dies sollte sich aber im Laufe dieses oder spätestens nächsten Jahres wieder ändern.

WKN: A1J78V
Kapitalisierung: 3,163 Mrd. EUR
Dividende: 1,66 % (Vergleich 2019: 6,37%)

Inter Pipeline

Die Dividende von 2,40 % mag auf den ersten Blick etwas gering sein. Gerade im Vergleich mit den letzten Jahren wird aber klar: Hier war wieder einmal Corona maßgeblich am Rückgang der Dividende beteiligt. So lag diese 2019 noch bei 7,58 %, was die Beliebtheit der Inter Pipeline Aktie unter Anlegern erklärt. Das kanadische Unternehmen zahlt trotz der Dividendenkürzung nach wie vor monatlich aus, eben nur mit einer geringeren Dividende. Dies sollte sich aber ändern, sobald sich das Unternehmen von den Folgen der Pandemie erholt hat.

WKN: A1W4ZN
Kapitalisierung: 5,773 Mrd. EUR
Dividende: 2,40 % (Vergleich 2019: 7,58 %)

Alternativen zu Aktien mit monatlicher Dividende

Neben Aktien können auch andere Wertpapiere eine monatliche Dividende abwerfen. In erster Linie kommen hier Aktienfonds in den Sinn. Fonds sind eine Art Sammelbecken für Investoren: Zunächst wird das Geld von Anlegern in einem „Topf“ gesammelt. Mit diesem Kapital investiert der Fondsmanager nun in mehrere Aktien und Anleihen. Damit wird das Risiko auf mehrere Wertpapiere verteilt, was eine bewährte Strategie am Aktienmarkt ist (die sogenannte Risikostreuung). Eine monatliche Auszahlung der Dividenden kann hier schnell zu guten Gewinnen führen; Vorausgesetzt, der Fondsmanager trifft die richtigen Entscheidungen.

Der große Nachteil von Fonds gegenüber einzelnen Aktien ist die Tatsache, dass Aktienfonds in der Regel sehr viel teurer sind. Hier ist also ein größeres Startkapital nötig, was bei einer einfachen Aktie je nach dem aktuellen Kurs nicht der Fall ist. Auch die Tatsache, dass man beim Fond nicht alle Zügel selbst in der Hand hat, können stören: Letztlich ist der Fondsmanager derjenige, der die Entscheidungen zugunsten oder gegen ein bestimmtes Wertpapier trifft. Somit hat man als Anleger weniger Kontrolle über die Investitionen und die daraus folgenden Gewinne oder Verluste.

Neben Fonds haben sich auch ETFs (Exchange Traded Funds) als sinnvolle Anlegemöglichkeit bewährt. ETFs sind, kurz gesagt, börsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung eines Index (beispielweise DAX) nachbilden und somit eine ähnliche Rendite wie eben jener Index zu generieren. Im Vergleich zu regulären Fonds sind ETFs deutlich günstiger und weisen in der Regel auch eine höhere Rendite auf.

Zu Fonds wie auch ETFs sei noch gesagt, dass es hier zwei grundlegend unterschiedliche Modelle gibt: Die ausschüttenden und thesaurierenden Fonds bzw. ETFs. Während die ausschüttenden Version genau das macht, was der Name andeutet (nämlich die Gewinne monatlich ausschütten), werden beim thesaurierenden Modelle alle Gewinne direkt wieder reinvestiert. Somit eigenen sich diese Form des ETF oder Fond eher für das langfristige Sparen. Um das passive Einkommen zu generieren, ist der ausschüttenden Fond oder ETF sicherlich sinnvoller.

Zum Abschluss sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch Dividenden von Anleihen und Immobilieninvestments ein monatliches, passives Einkommen ermöglichen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, als Anleger von monatlichen Dividenden und Zinsen zu profitieren. Welche die richtige für Sie ist, hängt von Ihren Präferenzen ab.

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Zusammenfassung

Auch in Deutschland entdecken immer mehr Anleger die Vorteile von monatlichen Dividendenzahlungen. Dabei bieten sich diese Form des Anlegens aber nicht nur für die Altersvorsorge an. Mit der richtigen Taktik und dem nötigen Know-how kann man sich sehr gut ein monatliches Nebeneinkommen oder gar ein volles Gehalt mithilfe monatlicher Dividendenzahler verdienen. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten: Neben einer möglichst hohen Dividende ist auch die Reputation der Kapitalgesellschaft wichtig: Hat das Unternehmen in der Vergangenheit die Dividendenausschüttung verweigert? Ist der Kurs in letzter Zeit auf einem Abwärtstrend? Wie hat sich der Kurs im Zuge der Corona-Pandemie entwickelt? All dies sind wichtige Merkmale, die die Qualität einer Aktie maßgeblich beeinflussen können. Wenn Sie sich aber ausreichend informieren, können Sie mit einer monatlichen Dividende sehr gute Erfahrungen machen.

Thorsten Author Brokerfolio

Thorsten Steins

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Die Informationen und der Text in dieser Erklärung/diesem Artikel stellen keine Anlageberatung dar und sind daher rein informativ. Dieser Artikel wurde von Square Media Ltd und/oder Dritten erstellt und es liegt an Ihnen zu sehen, ob er zu Ihrer persönlichen finanziellen Situation passt. Sie sind daher dafür verantwortlich, richtig einzuschätzen, ob die Informationen in diesem Artikel in Bezug auf Ihre eigene finanzielle Situation und Ihre Ziele für Sie angemessen sind.

 

 

 

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