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Tickmill Erfahrungen 2022

Tickmill mockup

Tickmill

Mindesteinzahlung: $100

  • Metatrader 5
  • Forex, CFD´s, ETF´s, Kryptowährungen
  • Optionen & Aktienindizes
  • Metalle & Anleihen
Erfahrungen
Zum Broker

4,8 / 5

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Tickmill Logo
Der britische Online Broker Tickmill ist einer der großen Namen in der Welt des Forex-Tradings. Aber wie gut und seriös ist der Broker wirklich?

 

In Foren und anderen Orten, wo sich Trader treffen, hört man immer wieder den Namen Tickmill im Zusammenhang mit Forex-Handel. Viele Anleger berichten über gute Handelskonditionen und flexible Optionen. Gerade bei Tradern von Indizes hat sich Tickmill über die Jahre bewährt. Eine große Auswahl von Währungspaaren und gute Spreads locken viele Anleger an.

 

Aber wie gut ist Tickmill eigentlich? In diesem Artikel möchten wir den Broker etwas näher vorstellen und auch unsere Erfahrungen mit Tickmill mit Ihnen teilen.

Tickmill Screenshots ( 5 )

Tickmill: Das Profil im Detail

Tickmill ist ein britischer Forex Broker mit Sitz in London. Seit 2014 mischt Tickmill in der Welt des Forex-Tradings mit. Neben der Zentrale in London verfügt das Unternehmen über Zweigstellen auf der ganzen Welt, inklusive Afrika und Asien. Laut der Firmenwebseite hat die Tickmill Group bereits mehr als 385 Millionen Geschäfte abgewickelt und verzeichnet mehr als 350.000 registrierte Konten (Stand: August 2021). Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Tickmill ein Global Player ist.

Zwar wurde Tickmill offiziell erst 2014 gegründet, die Webseite des Brokers wird aber damit, dass viele der Teammitglieder über langjährige Erfahrung verfügen. Oft wird Tickmill auch als „Broker von Tradern für Trader“ bezeichnet, das spiegelt sich auch in vielen Aspekten der Firmenphilosophie wider. Generell kommt das Unternehmen bei Themen wie automatisiertem Trading und niedrigen Spreads sehr den Anlegen entgegen, was diese Einschätzung des Brokers mehr als bestätigt.

Name: Tickmill UK Ltd
Firmensitz: London, Vereinigtes Königreich
Gegründet: 2014
Registernummer: 717270 (FCA)

Regulierung & Lizenzen

Reguliert wird Tickmill durch die britische Behörde FCA. Der Broker hat darüber hinaus Zweigstellen in anderen Ländern, die durch verschiedene Aufsichten reguliert werden: In Zypern durch die CySEC, in Labuan durch die Labuan FSA, in den Seychellen durch die FSA und in Südafrika durch die FSCA. Tickmill ist auch hierzulande registriert und wird dort durch die BaFin reguliert.

Für europäische Anleger ist es sicherlich interessant, dass Tickmill auch in Zypern registriert ist. Somit unterliegt der Broker der Regelung der EU bezüglich der Nachschusspflicht, was gerade für Privatanleger extrem wichtig ist.

Neben den Regulierungen ist Tickmill Mitglied in mehreren Organisationen, beispielsweise dem FSCS, dem ICF und dem ICO. Somit bemüht sich Tickmill darum, bei Interessenkonflikten eine gute Lösung für sich und den Kunden finden zu können.

Sicherheit

Die Partnerbank von Tickmill ist die britische Barclays Bank. Dort trennt Tickmill die Kundengelder von den Unternehmensgeldern, um ein größtmögliches Maß an Transparenz und Sicherheit bieten zu können. Ihre Einlagen sind im Insolvenzfall bis zu einem Betrag von 50.000£ geschützt. Die Partnerbank Barclays ist für ihre hohe Liquidität bekannt, das Risiko für Anleger ist also überschaubar.

Tickmill versteht sich als NDD Broker, was auch für die Sicherheit der Einlagen steht. Durch eine direkte Anbindung des Kunden an den Markt vermeidet der Broker einen Interessenkonflikt zwischen sich und dem Anleger. Dies passt zur Firmenphilosophie eines Brokers, der von Trader für Trader geschaffen wurde. In diesem Sinne ist es kein Wunder, das langjährige Kunden immer wieder gut über Tickmill sprechen und den Broker weiterempfehlen.

Darüber hinaus ist Tickmill sehr transparent, was Gebühren und Kosten angeht. Auf der Webseite des Brokers finden sich viele Tabellen und Informationen zu Swaps, Spreads und anderen Gebühren. Somit kann man sich als Kunde jederzeit informieren und weiß genaue, welche Kosten auf einen zukommen.

Auszeichnungen

Als Broker blickt Tickmill auf eine Reihe von Auszeichnungen und Testsiegen hervor. So hat das Global Brands Magazine Tickmill 2020 zum besten Forex-Ausbildungsanbieter ernannt. Auch bei den Forex Awards konnte der Broker in den vergangenen Jahren einige Preise einstreichen: Neben den Titel für „Transparentester Broker“ gab es auch die Auszeichnung „Bester Forex Broker Asien“ im Jahr 2019.

Konten

Tickmill bietet drei verschiedene Kontotypen an: Classic, Pro und VIP. Die Konten unterscheiden sich grundsätzlich bei der Mindesteinzahlung sowie den anfallenden Kommissionen (mehr dazu später). Für alle Kontotypen gibt es eine Swap-freie islamische Kontooption.

Das Konto bei Tickmill ist sehr schnell erstellt. Neben den üblichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Adresse fragt der Broker nach Daten wie Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsland. Nach der Vervollständigung der erforderlichen Daten müssen Sie noch Ihre Identität und die Adresse bestätigen. Beides lässt sich mit dem Personalausweis erledigen. Die Anmeldung selbst dauert nicht länger als 5 Minuten, die Verifizierung kann aber bis zu einem Werktag in Anspruch nehmen.

Während ein Classic und Pro Konto rein theoretisch von jedem erstellt werden kann, bedarf es im Falle des VIP Kontos eines Nachweises über die Tradingfähigkeiten: Nachdem Sie sich für einen VIP Account beworben haben, wird Ihr Wissensstand bezüglich Forex- und CFD-Trading durch Tickmill überprüft. Nur, wenn Sie diese Überprüfung bestehen, können Sie Ihr Konto in ein VIP Konto umwandeln. Dieser zusätzliche Schritt spricht für die Sicherheit bei Tickmill: Der Broker möchte mit dieser Sicherheitsmaßnahme verhindern, dass sich unerfahrene Trader auf die Risiken des professionellen Handels mit Forex und CFDs einlassen.

Wenn Sie sich nach der Einstufung als VIP Kunde anders entschieden haben, können Sie auch wieder zu einem privaten Konto zurückkehren. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist eine E-Mail an die Compliance Abteilung von Tickmill zu senden. Ihr Fall wird danach neu geprüft und Sie können auf diesem Weg wieder zu einem Classic oder Pro Account zurückkehren.

Kosten

Tickmill unterscheidet zwischen festen Spreads, variablen Spreads und variablen Spreads mit Kommissionen. Die Spreads beginnen bei Tickmill bei 0.0 Pips. Dies gilt aber nur für PRO und VIP Accounts; User mit einem klassischen Account müssen mit Spreads ab 1.6 Pips rechnen. Dafür fallen bei diesem Account aber keine Kommissionen an. Im Falle von Pro Konten liegt die Kommission bei 2$ pro Lot, beim VIP Account ist es $1 pro Lot.

Eine Nachschusspflicht gibt es bei Tickmill übrigens nicht. Da es sich bei dem Broker um ein NDD (Non-Dealing-Desk) handelt, besteht keine Gefahr für Haftung mit dem eigenen Kapital. Die Nachschusspflicht sollte man vor allem bei britischen Brokern immer im Auge behalten: Da die EU-Richtlinie bezüglich der Nachschusspflicht für Privatanleger nur für Mitgliederstaaten der Europäischen Union gilt, sind britische Broker infolge des Brexits nicht mehr daran gebunden. Daher sollten Sie immer die Konditionen Ihres Brokers unter die Lupe nehmen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Tickmill versichert aber durch den Sitz in Zypern, dass es auch in Zukunft auf die Nachschusspflicht verzichtet.

Ein- und Auszahlung

Tickmill einzahlungen

Als Zahlungsmethoden stehen bei Tickmill einige Optionen zur Verfügung. Neben Banküberweisung kann auch mit Kreditkarte (Visa, MasterCard), Skrill, Neteller, dotpay, paysafecard, SOFORT Überweisung und PayPal bezahlt werden. Damit stehen Ihnen sehr viele Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Alle Zahlmethoden können sowohl für die Ein- wie auch die Auszahlung verwendet werden (Ausnahme: paysafecard kann nicht für die Auszahlung genutzt werden). In allen Fällen liegt die Mindesteinzahlung bei 100€ und der minimale Auszahlungsbetrag bei 25€. Provisionen entstehen weder beim Einzahlen noch beim Abheben, lediglich im Falle von Banküberweisung kann eine Gebühr anfallen. Diese greifen bis zu einem Betrag von 5.000€, alle darüberhinausgehenden Beträge sind durch Tickmill gedeckt und für Sie somit provisionsfrei.

Bei den meisten Zahlungsarten erfolgt die Einzahlung sofort, lediglich bei Banküberweisung kann es bis zu einem Werktag dauern, bis das Geld auf dem Konto ist. Die Auszahlung erfolgt, gemäß der Webseite von Tickmill, innerhalb von einem Werktag auf das gewünschte Zahlungsmittel. Ebenfalls wichtig: Tickmill überweist immer auf des gleiche Zahlungsmittel, das für die Einzahlung verwendet wurde. Übersteigt der ausgezahlte Betrag allerdings die Einzahlung, kann auch eine andere Zahlungsmethode für den überstehenden Betrag gewählt werden.

Während die Mindesteinzahlung bei Classic und Pro bei jeweils 100€ liegt, setzt das VIP Konto keine Mindesteinlage voraus. Dafür muss der minimale Kontostand jedoch immer 50.000€ betragen. Das setzt die Messlatte für interessierter Anleger vergleichsweise hoch. Hobbytrader kommen damit für das VIP Konto sicherlich nicht infrage.

Was kann gehandelt werden?

Neben dem Handel mit Forex bietet Tickmill CFDs auf Indizes, Rohstoffe, Edelmetalle, Anleihen und Kryptowährungen an. Beim Forex-Trading stehen über 60 Währungspaare zur Verfügung. Neben großen Hauptwährungspaare wie EUR/USD findet man hier auch etwas ausgefallenere Kombinationen, beispielsweise USD/HKD. Durch die teilweise guten Hebeln kann man hier mit vergleichsweise kleinen Beträgen bereits große Summen bewegen.

Bei den Kryptowährungen fällt die Wahl zwischen den großen Namen Bitcoin, Ethereum und Litecoin aus. Weitere Währungen sucht man vergebens. Das geringe Angebot hat übrigens seinen Grund: Erst seit kurzem kann man bei Tickmill überhaupt mit Kryptowährungen handeln. Ebenfalls erwähnenswert: Kryptowährungen können nur von professionellen Kunden gehandelt werden. Wenn Sie also als privater Anleger in Bitcoin & Co. investieren möchten, müssen Sie sich einen anderen Broker aussuchen.

Auch bei den Aktienindizes und den Rohstoffen ist die Auswahl bei Tickmill eher überschaubar. Hier stehen gerade einmal 14 CFDs zur Verfügung. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Brokern mehr als mager. Klassische Aktien gibt es bei Tickmill übrigens gar nicht. Wer also lieber auf Aktien setzt, der muss sich nach einem anderen Broker umschauen.

Hebel & Margin

Unabhängig vom Kontotyp liegt der Hebel bei Tickmill für Privatpersonen bei maximal 1:30. Professionelle Trader können aber auch einen Hebel von bis zu 1:500 erreichen. Die Margin startet bei Privatanlegern mit 3.33% und geht hoch bis zu 20% (allerdings nur bei Anleihen).

Als Anleger mit einem Classic oder Pro Konto werden Sie vermutlich eher Hebel im Bereich von 1:20 oder 1:30 sehen. Sobald Sie sich aber für ein VIP Konto qualifizieren, erhalten Sie Zugang zu Hebeln von bis zu 1:500. Grundsätzlich lässt sich jedes Konto in kürzester Zeit in ein VIP Konto umwandeln: Wenn Sie die Mindesteinlage von 50.000€ erreicht haben, können Sie den Kundensupport kontaktieren. Nach einer kurzen Überprüfung Ihrer Marktkenntnisse wird das VIP Konto freigeschaltet – vorausgesetzt, Sie erfüllen die Anforderung von Tickmill an professionelle Trader.

Handelsplattformen

Tickmill setzt auf die Tradingplattformen MetaTrader 4 und 5. Beide Versionen stehen Kunden des Brokers zur Verfügung und können über die Webseite von Tickmill heruntergeladen werden. Darüber hinaus bietet Tickmill noch eine eigene Handelsplattform, die Tickmill Trading Software, an. Dieses webbasiertes Tradingtool ähnelt den handelsüblichen Plattformen und bietet auf den ersten Blick keine besonderen Vorzüge gegenüber MT4 oder MT5.

Gibt es ein kostenloses Demokonto?

Ja, Tickmill bietet ein kostenfreies Demokonto an. Bei der Erstellung eines Demokontos werden Sie gefragt, ob Sie ein Demokonto für Forex & CFD-Handel oder für Futures eröffnen möchten. Die Eröffnung des Demokontos benötigt übrigens keine Einzahlung und auch keine Verifizierung. So können Sie zwanglos Tickmill ausprobieren, ohne sich „richtig“ anmelden zu müssen.

Das Demokonto ist zeitlich unbegrenzt verfügbar. Wenn das virtuelle Guthaben aufgebraucht ist, kann dieses durch eine Anfrage beim Kundensupport problemlos und schnell wieder aufgefüllt werden. So können interessierte Trader erst einmal Tickmill und die Plattform ausprobieren, ohne sich gleich binden zu müssen. Das ist vorbildlich und im Gegensatz zu vielen anderen Brokern bietet Tickmill somit an, Strategien auszutesten.

Traden bei Tickmill – So funktioniert’s

Nachdem wir uns die Konditionen von Tickmill angesehen haben, möchten wir nun einen Blick darauf werfen, wie Sie als Anleger Ihren Start bei Tickmill gestalten können.

1. Anmeldung & Einzahlung

Die Kontoeröffnung ist bei Tickmill sehr einfach. Sie müssen nur ein paar grundlegende Informationen ausfüllen und Ihre E-Mailadresse bestätigen. Das Ganze dauert etwa 5 Minuten. Nach der Anmeldung kann das Traden auch schon (fast) losgehen. Denn bei Tickmill müssen Sie sich verifizieren, bevor Sie traden können. Dies ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die der britische Broker aufgrund der strengen Regulierungen eingeführt hat. Die Verifizierung erfolgt durch Hochladen des Ausweises und einem Adressnachweis. Die Verifizierung dauert in der Regel nicht länger als 24 Stunden.

Bei der Einzahlung stehen Ihnen viele Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Kreditkarten und Zahlungsdienstleister sind hier am schnellsten, bei der Banküberweisung kann es bis zu einem Werktag dauern, bis das Geld auf dem Konto ist. Aus der Erfahrung heraus würde ich an dieser Stelle eher zu einem schnellen Dienstleister wie PayPal oder der Kreditkarte greifen.

2. Trading

Wenn das Konto verifiziert ist und Sie Ihren gewünschten Betrag eingezahlt haben, können Sie mit dem Traden anfangen. Zum Einsatz kommt bei Tickmill der MetaTrader 4, eine bewährte Handelsplattform. MT4 ist ohnehin die beliebteste Tradingplattform der Welt, weswegen es wenig überrascht, dass auch Tickmill darauf setzt. Zwar ist MT4 nicht der größte optische Hingucker, die Software überzeugt dennoch durch Stabilität und Zuverlässigkeit.

Der MetaTrader 4 kann auf Wunsch mit Add-Ons erweitert werden. Dazu kann der plattformeigene Appstore genutzt werden, auf dem sich zahlreiche Erweiterungen für MT4 finden lassen. Auch das automatisierte Trading ist bei Tickmill ermöglicht und verstößt nicht gegen die AGBs. Andere Broker haben hier strikte Richtlinien, Tickmill erlaubt aber jede Strategie, inklusive automatischen Orderausführungen. Damit handelt der Broker klar im Sinne eines echten ECN Brokers.

Durch eine gute Serveranbindung erfolgt das Traden bei Tickmill blitzschnell. Die Latenz zu den Servern lag im Test oft bei knapp 30 ms, häufig aber auch darunter. Requotes gibt es bei Tickmill übrigens auch nicht. Für noch schnellere Verbindungen bietet Tickmill die Möglichkeit, kostenpflichtig VPS Server zu mieten. Die Server starten bei 20€ monatlich und können den Ping auf bis zu unter 10 ms drücken.

Übrigens bietet Tickmill auch den MetaTrader 5 an. MT5 bietet einige Vorteile zu seinem Vorgänger, optisch geändert hat sich allerdings nicht viel. Zwar wurde der MetaTrader 5 bereits 2010 veröffentlicht, viele Trader (inklusive mir) greifen aber lieber noch zum MT4.

3. Auszahlung

Die Auszahlung ist bei Tickmill aufgrund der schnellen Bearbeitung sowie der vielen verfügbaren Zahlungsmethoden sehr einfach. Auch die Wartezeit von einem Tag, bis das Geld auf dem Konto ist, ist mehr als verschmerzbar. Da es bezüglich der Bearbeitungsdauer keinen Unterschied macht, welche Methode man zur Auszahlung wählt, ist hier die Auswahl ohne Frage mehr als ausreichend. Die Auszahlung kann bequem über das eigene Konto angestoßen werden.

Erfahrungen mit Tickmill

Nun haben wir den Ablauf des Tradings bei Tickmill erklärt. Aber wie gut ist Tickmill nun eigentlich als Broker? Nachfolgend möchte ich meine persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen zum Broker auflisten.

Trading

Die günstigen Gebühren machen Tickmill zu einem attraktiven Broker. Niedrige Pips sind immer gut, und Tickmill liefert Kontomodelle mit genau diesem Aspekt. Das Classic Konto ist aber wohl kaum von Interesse. Spreads von mindestens 1.6 Pips sollten auch unerfahrene Trader abschrecken.

Die Auswahl ist bei vielen Wertpapieren sehr eingeschränkt. Neben Forex-Trading, das offensichtlich das Hauptaugenmerk von Tickmill ist, findet man beim Broker nur eine relativ kleine Auswahl an Kryptowährungen, Indizes und Rohstoffen. Daher ist Tickmill eher für Fans des Handels mit Währungen interessant.

Die Möglichkeit, den MT4 (und auch den MT5) zu erweitern, klingt sehr spannend. Ich versuche immer wieder, den MetaTrader mit Erweiterungen zu optimieren, von daher kommt mir diese Regelung von Tickmill sehr entgegen. Die Firmenpolitik, nach der alle Strategien erlaubt sind, zeigt deutlich, dass Tickmill im Interesse des Kunden agiert.

Durch weltweite Daten- und Rechenzentren geht der Handel bei Tickmill schnell von der Hand. Gute Latenzen sind hier ein Qualitätsmerkmal. Slippage oder ähnliches muss man nicht befürchten. Wem das aber nicht schnell genug ist, der kann auch VPS Server bei Tickmill buchen. Diese beginnen bei $22 im Monat und erlauben auch die Nutzung von Expert Advisers für automatisches Trading. Auch hier zeigt sich wieder das Credo von Tickmill: Alle Strategien sind erlaubt.

Webseite

Die Webseite von Tickmill wirkt gut strukturiert und übersichtlich. Allerdings findet sich auf der kompletten Webseite ein Popup, dass den Stand von Tickmill als VTAD Fördermitglied bewirbt. Zwar ist es immer eine gute Idee, mit solchen Mitgliedschaften zu werben. Allerdings lässt sich das Popup nicht schließen und bleibt dauerhaft auf dem Bildschirm. Das kann auf Dauer störend sein und Tickmill sollte dringend eine Option anbieten, das Banner zu schließen.

Die komplette Webseite ist auf Deutsch verfügbar. Es ließen sich keine groben Übersetzungsfehler oder ähnliches finden. Auch jegliche Dokumentation und Informationen sind in deutscher Sprache vorhanden. Obligatorisch ist die Warnung, dass der Handel mit CFDs in den meisten Fällen zu Verlusten führt. Auch Tickmill präsentiert diese Information brav auf der Webseite.

Support

Der Kundensupport von Tickmill ist schnell per Chat verfügbar. Dabei werden 10 verschiedene Sprachen angeboten, auch auf Deutsch kann man mit dem Kundendienst in Kontakt treten. Auf der Webseite befindet sich am unteren Bildschirmrand stets ein Reiter, der auf Knopfdruck das Chatfenster öffnet. So hat man immer schnell die Möglichkeit, mit einem Mitarbeiter vom Kundendienst verbunden zu werden. Der Chat- Telefonsupport ist von Montag bis Freitag 24 Stunden lang erreichbar. Auch per E-Mail kann man den Broker kontaktieren.

Darüber hinaus präsentiert sich Tickmill immer wieder auf regionalen Veranstaltungen und zeigt dadurch Präsenz. So ist Tickmill regelmäßig auf der World of Trading in Frankfurt vertreten und interagiert dort mit Kunden und interessierten Tradern. Das sorgt bei Anlegern für ein höheres Maß an Vertrauen und macht den Broker zu mehr als einem Unternehmen, das sich hinter einem Firmenlogo versteckt.

Ressourcen zum Trading

Immer mehr Broker bieten Ihren Kunden Lernressourcen und Nachschlagewerke zum Thema Trading an. Auch Tickmill hat auf der Webseite einen eigenen Bereich, der zum Lernen und Weiterbilden dient. Neben Videotutorials finden sich hier auch Webinare und Seminare. Gerade die Trainingsvideos sind gut strukturiert und auf der Seite von Tickmill finden sich zahlreiche Videos zu allen möglichen Themen rund um Forex und CFD-Trading.

Ebenfalls haben Kunden Zugriff auf ein Glossar, dass wichtige Aspekte des Forex-Tradings sowie CFDs erklärt. Begriffe wie Hebelwirkung oder Marge werden sehr detailliert erklärt, damit sich auch neue Anleger ein Bild über die Welt des Forex-Handels machen können. Die Artikel sind dabei immer sehr gut verständlich und erklären auch Laien gut, was die einzelnen Begriffe und Schlagwörter meinen.

Darüber hinaus hat Tickmill einen hauseigenen Blog, auf dem aktuelle Nachrichten und Entwicklungen präsentiert werden. Der Blog ist jedoch nur auf Englisch verfügbar. Da es sich nach Aussage von Tickmill um einen „Expert Blog“ handelt, sind sehr viele Fachbegriffe in den einzelnen Artikeln zu finden. Da helfen oftmals auch fortgeschrittene Englischkenntnisse weiter. Hier wäre es schön, wenn Tickmill in Zukunft einen deutschsprachigen Blog anbietet.

Vorteile von Tickmill

Die Mindesteinlagen machen den Start bei Tickmill mehr als einfach. Bereits mit 100€ kann man das Trading anfangen. Sehr gut haben mir auch die niedrigen Spreads bei Tickmill gefallen. Die große Auswahl an Währungspaaren kommt Forex-Tradern entgegen und eröffnet viele Möglichkeiten. Das Trading geht dank der schnellen Server einfach von der Hand und läuft einfach gut. Im Falle von Slippage müssen Sie als Trader keine Requotes befürchten, was gerade bei Brokern außerhalb der EU nicht immer eine Voraussetzung ist. Ein hohes Maß an Sicherheit und ein sehr guter Support runden das Bild des Brokers ab.

Die Tatsache, dass Tickmill vielfach reguliert wird, sorgt für ein großes Maß an Sicherheit und Vertrauen. Durch den Sitz in Zypern unterliegt Tickmill auch den EU-Regularien, was eine Nachschusspflicht für Privatanleger kategorisch ausschließt. Der deutschsprachige Support ist sehr hilfreich und schnell zu erreichen, ein Gesichtspunkt, der nicht immer selbstverständlich ist. Das kostenlose Demokonto ist zeitlich unbegrenzt und kann auf Wunsch jederzeit durch den Kundesupport aufgefüllt werden. Somit bietet sich Ihnen die Möglichkeit, den Broker ausgiebig zu testen.

Ein sehr umfangreicher Lernbereich hilft Tradern, sich ständig weiterzubilden. Auch komplexere Themen werden sehr gut und detailliert erklärt und das Glossar bietet ein schnelles Nachschlagewerk für wissbegierige Trader. Der YouTube-Kanal von Tickmill verfügt ebenfalls über einige informative Videos, ist allerdings nur in Englisch verfügbar.

Nachteile von Tickmill

Zwar bietet Tickmill eine gute Auswahl an Kontotypen an, das Classic Konto ist allerdings eher uninteressant. Hohe Spreads sorgen dafür, dass diese Form des Kontos eher mit kleinen Gewinnmargen daherkommt. Zwar ist die Webseite von Tickmill übersichtlich, Popups und Banner, die sich nicht wegklicken lassen, stören allerdings auf Dauer. Für Trader, die nicht unbedingt am Forex-Handel interessiert sind, ist Tickmill eher nicht geeignet. Der Broker bietet nur wenige Wertpapiere außerhalb des Forex-Markts an. Der sehr informationsreiche Blog ist leider nur auf Englisch verfügbar.

Vor- und Nachteile von Tickmill im Überblick

Um sich abschließend ein Bild über den Broker Tickmill machen zu können, möchten wir die Vor- und Nachteile von Tickmill gegenüberstellen.

 

 

Vorteile: Nachteile:
Günstige Spreads Zu hohe Spreads im Classic Konto

 

Viele Währungspaare

 

Geringe Auswahl an Wertpapieren außerhalb von Indizes

 

Exzellenter Support

 

Nervige Popups auf der Webseite

 

Unkompliziertes Demokonto

 

Hohe Sicherheit

 

Schnelles Trading

 

Keine Requotes

 

 

Insgesamt überwiegen die Vorteile deutlich. Aber ein begrenztes Angebot an Wertpapieren macht den Broker für viele uninteressant. Die niedrigen Spreads (außer beim Classic Konto) machen den Forex-Trader für professionelle Trader aber sicherlich zu einer guten Wahl.

Andere Broker-Bewertungen

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Fazit zu Tickmill

Tickmill ist ein guter Forex-Broker, der sich über die Jahre einen Namen als zuverlässiger und sicherer Tradingpartner gemacht hat. Die günstigen Gebühren sind in der Welt der Forex-Broker fast schon unverschämt niedrig und laden zum munteren Traden ein. Das vergleichsweise dünne Angebot an anderen Wertpapieren macht allerdings relativ schnell klar, dass Tickmill sich auf den Forex-Handel spezialisiert.

Nichtsdestotrotz ist Tickmill ein empfehlenswerter Broker für Anleger, die sich auf den Handel mit Indizes spezialisieren. Das breite Spektrum an Währungspaaren ist mehr als attraktiv und erlaubt ein großes Wertpapierportfolio. Alle anderen sollten vielleicht einen anderen Broker in Erwägung ziehen.

Häufig gestellte Fragen zu Tickmill

Ist Tickmill seriös?

Tickmill ist ein vielfach regulierter Broker, der einigen Auflagen unterliegt. Dadurch, dass der Broker durch viele verschiedene Gremien überwacht wird, ist eine Seriosität gegeben. Die Zusammenarbeit mit einer renommierten Bank wie Barclays zeigt, dass Tickmill ein seriöser Broker ist.

Gibt es bei Tickmill eine Nachschusspflicht?

Nein, Tickmill verzichtet gemäß der EU-Richtlinie auf ein Erheben der Nachschusspflicht.

Welche Bank steht hinter Tickmill?

Tickmill kooperiert mit der Barclays Bank, einem britischen Finanzinstitut mit sehr viel Erfahrung. Dort werden Unternehmensgelder und Kundeneinlagen strikt voneinander getrennt, um Transparenz und Vertrauen zu schaffen.

Wo kommt RoboForex her?

Der Hauptsitz von RoboForex liegt in Belize. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen Zweigstellen in Zypern und auch Deutschland.

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Thorsten Author Brokerfolio

Thorsten Steins

Autor

 

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Die Informationen und der Text in dieser Erklärung/diesem Artikel stellen keine Anlageberatung dar und sind daher rein informativ. Dieser Artikel wurde von Square Media Ltd und/oder Dritten erstellt und es liegt an Ihnen zu sehen, ob er zu Ihrer persönlichen finanziellen Situation passt. Sie sind daher dafür verantwortlich, richtig einzuschätzen, ob die Informationen in diesem Artikel in Bezug auf Ihre eigene finanzielle Situation und Ihre Ziele für Sie angemessen sind.

 

 

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